Allgemeine Geschäftsbedingungen

Stand: 13. Juli 2026

Diese Bedingungen gelten für Verträge, die unmittelbar mit Hafsa Software über individuell angebotene Entwicklungs-, Beratungs- und digitale Leistungen geschlossen werden. Die Website selbst enthält keinen Warenkorb und keine Online-Zahlungsfunktion; eine Kontaktanfrage ist noch keine Bestellung.

Für Apps oder Leistungen, die über den Shopify App Store oder eine andere Plattform bezogen werden, gelten zusätzlich beziehungsweise vorrangig die dort angezeigten Vertrags- und Plattformbedingungen.

1. Anbieter und Geltungsbereich

Ömer Hakan Ölçer – Hafsa Software, Fritz-Reuter-Str. 19, 21629 Neu Wulmstorf, Deutschland, E-Mail info@hafsa.de, Telefon +49 176 61660555.

Diese AGB gelten, soweit im individuellen Angebot oder Vertrag nichts Abweichendes vereinbart ist. Abweichende Bedingungen des Kunden gelten nur, wenn wir ihnen ausdrücklich zugestimmt haben. Gesetzliche Schutzvorschriften für Verbraucher bleiben unberührt.

2. Angebot und Vertragsschluss

Darstellungen auf hafsa.de sind unverbindliche Informationen. Nach einer Anfrage klären wir Bedarf und Leistungsumfang. Ein Vertrag kommt durch Annahme eines individuellen Angebots, durch beiderseitige Vertragsunterzeichnung oder durch eine andere eindeutige Vereinbarung in Textform zustande.

Maßgeblich sind Leistungsbeschreibung, Vergütung, Termine und Annahmefrist des jeweiligen Angebots. Änderungen und Nebenabreden sollen in Textform festgehalten werden.

3. Leistungen, Termine und Änderungen

Art und Umfang der Leistungen ergeben sich aus dem individuellen Angebot. Zeitangaben sind nur verbindlich, wenn sie ausdrücklich als verbindlich bezeichnet wurden. Abhängigkeiten von Mitwirkung, Zugängen, Freigaben oder Drittanbietern können Termine beeinflussen.

Änderungswünsche außerhalb des vereinbarten Umfangs werden vor der Umsetzung hinsichtlich Aufwand, Vergütung und Terminfolgen abgestimmt. Wir dürfen geeignete Erfüllungsgehilfen einsetzen und bleiben für die vertragsgemäße Leistung verantwortlich.

4. Mitwirkung des Kunden

Der Kunde stellt rechtzeitig die für das Projekt benötigten Inhalte, Informationen, Entscheidungen, Zugänge und Freigaben bereit. Er sichert zu, dass bereitgestellte Inhalte und Zugangsmöglichkeiten rechtmäßig verwendet werden dürfen. Verzögerungen, die aus fehlender oder verspäteter Mitwirkung entstehen, können vereinbarte Termine angemessen verschieben und zusätzlichen Aufwand verursachen.

5. Vergütung und Zahlung

Vergütung, Umsatzsteuer, Abschläge und Fälligkeiten ergeben sich aus Angebot und Rechnung. Sofern nichts anderes vereinbart ist, erfolgt die Zahlung per Rechnung und Banküberweisung. Auf hafsa.de werden keine Karten-, PayPal- oder Klarna-Zahlungen verarbeitet.

Bei Dauerschuldverhältnissen oder zusätzlichen Leistungen gelten die im jeweiligen Angebot genannten Abrechnungsintervalle. Gesetzliche Verzugsregelungen bleiben unberührt.

6. Nutzungsrechte und Drittbestandteile

Nach vollständiger Zahlung erhält der Kunde die im Angebot vereinbarten Nutzungsrechte an den individuell erstellten Arbeitsergebnissen. Vorbestehende Werkzeuge, Bibliotheken, allgemeines Know-how und wiederverwendbare Bestandteile verbleiben bei ihren jeweiligen Rechteinhabern, soweit nichts anderes vereinbart ist.

Für Open-Source-Software, Plattformen, Schriftarten, Bilder und andere Drittbestandteile gelten deren jeweilige Lizenz- und Nutzungsbedingungen. Der Kunde ist für die Rechte an den von ihm bereitgestellten Inhalten verantwortlich.

7. Abnahme und Mängelrechte

Soweit eine Abnahme gesetzlich oder vertraglich vorgesehen ist, prüft der Kunde die bereitgestellte Leistung innerhalb einer angemessenen Frist und teilt konkrete, vertragsrelevante Mängel mit. Gesetzliche Mängel- und Gewährleistungsrechte gelten uneingeschränkt, soweit im zulässigen Umfang nichts Abweichendes vereinbart wurde.

8. Haftung

Wir haften unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit, nach zwingenden gesetzlichen Vorschriften sowie für ausdrücklich übernommene Garantien. Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht ist die Haftung auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren, typischen Schaden begrenzt, soweit dies gesetzlich zulässig ist. Zwingende Verbraucherrechte bleiben unberührt.

Für Ausfälle oder Änderungen externer Plattformen und Dienste haften wir nur, soweit wir diese zu vertreten haben. Eine Datensicherungspflicht besteht nur, wenn sie ausdrücklich vereinbart ist; der Kunde bleibt für angemessene eigene Sicherungen seiner Systeme und Daten verantwortlich.

9. Laufzeit und Beendigung

Laufzeit und ordentliche Kündigung richten sich nach dem individuellen Vertrag. Das Recht beider Parteien zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt bestehen. Bis zur Beendigung erbrachte Leistungen und nachweislich eingegangene projektbezogene Verpflichtungen sind nach den gesetzlichen und vertraglichen Regeln abzurechnen.

10. Vertraulichkeit und Datenschutz

Beide Parteien behandeln als vertraulich gekennzeichnete oder erkennbar vertrauliche Informationen angemessen vertraulich. Personenbezogene Daten werden nach den geltenden Datenschutzvorschriften verarbeitet. Einzelheiten zur Website finden Sie in der Datenschutzerklärung; eine projektbezogene Auftragsverarbeitung wird bei Bedarf gesondert vereinbart.

11. Verbraucher und Widerruf

Verbrauchern stehen die zwingenden gesetzlichen Rechte zu. Wenn bei einem im Fernabsatz geschlossenen Vertrag ein Widerrufsrecht besteht, informieren wir darüber im Angebot beziehungsweise in der Widerrufsbelehrung. Ein vorzeitiger Leistungsbeginn erfolgt nur nach der hierfür erforderlichen Erklärung des Verbrauchers.

12. Schlussbestimmungen

Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Bei Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit dadurch zwingende Schutzvorschriften des Staates ihres gewöhnlichen Aufenthalts nicht entzogen werden. Für Kaufleute, juristische Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtliche Sondervermögen ist, soweit zulässig, der Sitz des Anbieters Gerichtsstand.

Sollte eine Bestimmung unwirksam sein oder werden, bleiben die übrigen Bestimmungen und der Vertrag im Übrigen wirksam; an die Stelle der unwirksamen Regelung treten die gesetzlichen Vorschriften.